Dienstag, 17. April 2012

Montag 8. April 2012




An meinem vorletzten Tag hatte ich eine Canopy Tour geplant. Aber diese begann erst um halb einz und so hatten ich am Vormittag zeit durch die Hauptstadt San José zu streifen. Zum frühstück setzte mich in eine kleine Soda und fühlte mich ziemlich einheimische zwischen all den Ticos. Ich wollte ein paar Fotos ausdrücken um sie dann in einen Rahmen anzuordnen, als kleines Andenken für meine Familie. Mit dem ein Quadrat Meter großen rahmen in meinem rotgebratenen Armen sah ich dann doch aus wie eine Touristen und so wurden mir die Erdbeeren zum Touristenpteis verkauft- aber das bin ich ja auch ;).
Um halb einz kurvte pünktlich ein rotes Auto vorbei und der Transfer von Hotel de Costa Rica nach Tra Rios in carthago klappte wie am Schnürchen. Mein Fahrer war ein Costa ricanischer opi der sich so freute dass er endlich jemanden herumfahren konnte der wenigsten ein bischen Spanisch sprach.
Am Berg angekommen lernte ich dann neben meinen beiden guías Pablo und Carolina auch noch die drei anderen teilnehmer kennen: zwei Ticos aus Karthago und den Kellner aus dem Restaurant, der auch guía werden möchte. Die Tour war also auf Spanisch, was ich eh besser fand, denn ich bin ja Ingolstadt Rica und nicht sonst wo. Trotzdem hatten beide guías immer wieder Angst, dass ich nichts verstehe und oh musste wie in der Schule die Anweisungen wiederholen. Auf dem weg hoch hinauf auf den Berg fanden wir aber bald gemeinsamkeiten, wir alle waren für die Liga, und alle waren ein bisschen eifersüchtig dass ich am Spiel war und so was die angespannte schul atmosphäre bald verschwunden. Das Canopy mit seinen 14 Kabel war unglaublich, ich kann nie genug davon kriegen. Es ist so atemberaubend wenn man von einem Baum zum anderen fliegt und einfach frei ist. Die seele baumeln lässt. Auch meinen neuen Freunden aus Karthago gefiel es und es war richtig schon am Ende des Trips mit den anderen zusammen zu sitzen un beim mittagessen über das gemeinsame Erlebnis zu reden. Nach meinem Ausflug wollte ih meine Gastoma "tita Vicky" besuchen. Dazu müsste ich nach Santo Domingo, und da es die letzte fahrt meines lieben tico Opi war, bot er an mich direkt in diesen Vorort von Heredia zu fahren. Auf der Fahrt ld er mich, da ich ihn fragte wo es den besten kafe gibt, in das Mc kafe ein, da es dort seiner Meinung nach am besten ist. Merkwürdig merkwürdig Mc kafe? Aber es ist echt unglaublich wie nett und menschenfreundlich die Ticos sind, erst fährt er mich etwa 10 km mehr herum und dann gibt es auch noch einen Kaffe umsonst. Ich liebe diesen Opi ;), auch wenn er meiner meinung nach einen komischen Kaffe Geschmack hat- aber angeblich ist der kafe vom Mc kafe nicht aus den Staaten sondern aus Costa Rica.
Naja auf dem weg nach santa Domingo musste mein Opi aber zweimal was einkaufen und so kamen wir erst einunhdhalb Stunden später in Santa Domingo an wo ich den "mas por menos" ansteuerte um für meine Family ih deutschland Costa ricanische Köstlichkeiten zu besorgen. Eine halbe Stunde später und drei Tüten schwerer stand nun die suche des Hause von meiner Gastoma auf den Programm. Ich verirrte mich hoffnungslos, doch wollte mein stolz auch nach einer Stunde noch nicht meine gastmutter anrufen. Als ich aber nach 40 min mehr immer noch herumirrte und die Sonne sich schon gegen Horizont bewegte, gewann der verstand und ich musste mir eingestehen das mein Orientierungssinn wirklich gleich Null war. Mit Anas Hilfe war das großmütterliche Haus schnell gefunden und tita Vicky freute sich so mich zu sehen, ach ihre Tochter-meine Tante- schloss mich gleich in ihre arme. Und die liebe Haushälterin, die anscheinende für immer bei ihr arbeitet und arbeiten wird. Es war wie eine Rückkunft nach einem langen Urlaub, alle wuselten um mich herum, wollten dass ich mich wohlfuhlte, machten Kaffe und schmierten mir brote. Wir plauderten über familiäre Streitigkeiten, dass zum Beispiel irgendein anderer Onkel ein merkwürdiges Geburtstagsfest plante, an dem alle Spanisch angezogen sein sollten und wer schon wieder krank war.
Doch nach zwei Plauderstündchen hatte ich Lust nach Hause zu fahren, denn ich hatte erstens Hunger und zweitens waren meine Koffer noch nicht gepackt. Aber da zeigte sich wieder die Costa ricanische Gelassenheit. Denn Luis Diego wollte mich, nachdem er Ana aus San José abgeholt hatte, von Santa Domingo mitnehmen. Doch wir warteten warteten warteten. Ich wurde ungeduldig und entschloss mich schließlich ganz deutsch ein Taxi zu nehmen. Zu Hause wurde mir klar wie unhöflich da gewesen, war der Shuttle Service nur für mich so arrangiert worden... Ach herrje. Aber niemand war mir böse, sondern man lachte nur über das Missverständnis. Ich liebe sie!
Deswegen hatte ich ihnen auch die collage der vergangenen Woche erstellt, das heute Abend feierlich überreicht wurde.  Auch ich bekam ein Geschenk von Jeanette, ein Mix ihrer Lieblingslieder ;).
Den restlichen Abend verbrachte die ganze Familie im elterlichen Schlafzimmer, wir schauten VIP News  und Collin wurden die Füße eingeweicht, denn er war Puerto Viejo in eine Koralle getreten. Das war echt so sus wie Marco und Ana fachsimpelten, was zu tun sei. Aber irgendwann geht auch der letzte abed vorbei und morgen muss ich mich ih aller frühe schon von den ersten verabschieden...






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