Hatte ch gestern die karibischen Straßenfeste noch geliebt, hätte ich sie heute morgen in die Luft schieden können, denn sie hatte bis morgens um sechs nicht geendet, genauso wie das schreien der Katze und die Karaoke des Hostel, an der ein einziges absolut unmusikalisches mädchen teilgenommen hatte. Ich hatte also nur drei Stunden geschlafen, aber das war egal und so durchforstete ich am morgen die souvenirladen während ich durch die ausgestorbene Stadt schlenderte. Auf alten Tischen lagen diejenigen, die es gestern anscheinend nicht mehr bis ins Bett geschafft hatten oder keins hatte, was mich urplötzlich absolute traurig machte. Gestern war alles noch so glitzernd so fröhlich und heute wurde mir klar wie das leben vor der Nacht für viele der regea DJs und Tänzer aussah: obdachlos, mittellos und ohne Hoffnung auf Hilfe von ausen.
Vom schlechten gewissen eingeholt beschloss ich meine Shoppingtrip zu beenden und Conner Collin Rachel und ich brachen nach einen frühstück am Strand auf um in das Refugium zu gehen, wo unser Zimmergemosse Arno arbeitete.

Gesagt hatte man uns dass es drei km südlich ist aber der weg schien kein Ende zu nehmen und ich spürte, wie meine haut sich langsam von weis in krebsrot und an meinen fusen Blasen entstanden. Endlich kam der Krebs mit Windpocken mit seinen drei Begleitern die zwar nicht verbrannt aber dafür ziemlich fertig aussahen in Refugium an und Gott sei dank durften wir noch an der Führung teilnehmen. Wir sagen Arno wie er ein kleines Faultier fütterte, spinnen und schlangen, affenbabys und ein Reh das am Hintern der touristen schnüffelte. Aber das Highlight war, als wir in einen affenkafig dürften und die kleinen affchen, die hier nicht als zootiere gehalten werden sondern von Tierfangern gerettet wurden und bald in die Wildnis entlassen werden sollen, auf uns herumhüpften.

Für den Rückweg entschieden wir uns für ein Taxi.
Für den Nachmittag trennten sich unsere Wege, die anderen wollten am Strand bleiben und ich in den national Park cahuita gehen um zu Schnorcheln und im Regenwald ein bischen zu gucken.
Fast wäre mein schnorcheltrip ins Wasser gefallen, aber schlussendlich fand ich dann doch meinen Guide und fuhr mit zwei frnazosischem touristen aufs Meer raus. Auch wenn ich geschätzte 2 Liter Salzwasser schluckte, war das Schnorcheln total beeindruckend: man sah Plumas (lionfiscue), Doktor und regenbogen Fische, einen Aal und ein paar Kameraden, die mir aus nemo bekannt waren.
Zwei Stunden war ich glücklich aber ziemlich fertig, und so kamen die Rice and Beans am Strand im nationalpark, die anscheinend im Preis inklusive waren, wie gerufen.



Keine Sorge Mama und Papa ich werde immer meinen deutschen Misstrauen behalten, aber es ist schwer zu entscheiden ab wann es knauserig und ab wann nur vorsichtig ist. Sie gleiche Erfahrung machte ich auf dem weg nach Hause, als der Taxifahrer mit dem ich mich 10 nett über das Klima in Deutschland unterhielt mir plötzlich komplimente machte und mich fragte ob ich nicht in Costa Rica bleiben wollte, damit ich seine Freundin sein konnte?
War das ein Witz, harmloses flirten oder eine Anspielung auf irgendetwas?
Meine alarmglocken lauteten und ich hatte bereits die Nummer der Polizei in mein Handy eingetippt.
Fehlanzeige. Ich kam gut in Puerto Viejo an, mein verehrer verlangte nichts weiter als ein Geld und machte kehrt. Natoll kleiner Krebs, aber ich war trotzdem froh als ich meine amerikanischen Beschützer wieder sah, die wie konnte es anders sein ein barbecue planten. Eigentlich nur Collin, der ganz eifrig herumwuselte, marinade Fleisch Spießchen und Kohle kaufte und alles auf den Grill des hostels warf.

Irgendwann kam auch Arno vorbei und die furchtbare Karaoke startete. Nachdem Collin den Tagesbedarf einer ganzen Fußballmannschaft verpeisz hatten rollten Conner und ich ihm zum nächsten Seafood restaurant wo nur noch ein Mojito helfen konnte, während Conner und ich unsere Fische asen.
Irgendwann kam auch Arno vorbei und die furchtbare Karaoke startete. Nachdem Collin den Tagesbedarf einer ganzen Fußballmannschaft verpeisz hatten rollten Conner und ich ihm zum nächsten Seafood restaurant wo nur noch ein Mojito helfen konnte, während Conner und ich unsere Fische asen.
Es war alles wie ein clublurlaub, nur dass die Palmen anstatt aus Plastik echt waren und das man nicht unter beheizten Glasdächern sas sondern um ein Lagerfeuer unter dem Vollmond am brausenden Meer.
Hujjjjjaaa- thats how works Life. Da an karfreitag kein Alkohol verkauft werden darf, wartete man mit den letzen bierdosen sehnsüchtig auf Mitternacht und die touristen bewegten sich zur geisterstunde wie pilger in die Stadt zurück, wo die einheimischen bereits mit karibischer Musik auf und warteten. Die einzigen zwei Bars waren proppenvoll und so setzen wir uns in eine Cafébar und horten einem schwarzen Sänger zu, der den reggae der letzen 50 Jahre coverte. Wow wow Wow mehr kann man nicht sagen- er sang unglaublich. Und trank unglaublich .. Viel.
Um zwei war Schluss denn er war betrunken. Und wieder konnte ich einen Blick hinter die fassade der vermeintlich schönen Fassade werfen: unser regea Sänger war obdachlos, war allein und sein einziger Lebensinhalt bestand darin mit seinem Gesang seinen nächsten Suff zu finanzieren.
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